Commeo Energiemanagement
Ob als reine Steuerungszentrale oder mit integrierter Leistungselektronik und Reportingfunktion – unser Energy Control System stellt die hochvernetzte Lösung zur Visualisierung, Steuerung und kontinuierlichen Optimierung von Energie- und Informationsflüssen in jeglichen energetischen Infrastrukturen dar.
Energy Control System
Unser Energy Control System, kurz ECS, leistet einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit, Nachhaltigkeit und stetigen Verbesserung der Energieversorgung in Ihrem Unternehmen – jetzt und in Zukunft.
Das Commeo ECS schafft durch die Symbiose aus Soft- und Hardware eine Asset-Administration-Shell-Plattform (AAS), über die jede digital kommunizierende Anlage Ihrer energetischen Infrastruktur miteinander vernetzt und gesteuert werden kann. Hierzu setzen wir auf die neusten Standards der ‚Industrial Digital Twin Association‘ (IDTA).
Sie erhalten einen detaillierten Überblick über die Energieflüsse in Ihrem Unternehmen und können Ihre Versorger, Verbraucher und Prosumer auf Knopfdruck und ohne Programmierkenntnisse steuern. Dank nahezu aller industriellen Standard-Schnittstellen ist die Anbindung an Ihre bestehende Energieinfrastruktur kein Problem, die Integration höchster IT-Sicherheitsstandards garantiert darüber hinaus einen zuverlässigen Schutz Ihrer sensiblen Energie- und Informationsdaten.

Vorteile auf einen Blick
Messen, steuern und verwalten
Einfache, effektive und benutzerfreundliche Dashboards
Echtzeitfähigkeit
Single Sourcing
Offene Schnittstellen
IT-Sicherheit
Direkte Fehlerbehebung im System

Monitoring & Analyse
Live Monitoring
Mit dem Live-Monitoring kann der Anwender stets die vorhandene Energie- und Systeminfrastruktur überwachen und reale Energieflüsse nachvollziehen.
Erzeugungs- und Verbrauchsstatistik
Im Dashboard können umfangreiche Statistiken nach Kalendardaten für alle eingebundenen Verbraucher und Erzeuger angezeigt werden. Sie erhalten so einen umfangreichen Einblick in Ihre Energieinfrastruktur. Nutzen Sie Betriebsdaten und Bilanzkreise, um die störungsfreie Verbindung zwischen der virtuellen Welt des Stromhandels und der physischen Welt Ihrer Energieinfrastruktur erst zu ermöglichen.
Batteriedaten
Falls im System Batteriesysteme eingebunden sind, können die einzelnen Batterieparameter wie der aktuelle Ladestand oder die aktuelle Lade- und Entladeleistung etc. angezeigt werden.

Export von Energiedaten
Mit der Exportfunktionen können vom Energiemanagement erfasste Daten exportiert werden und so mit anderen Tools weiter analysiert und ausgewertet werden.

Erweitertes PV- & Gerätemonitoring
Mit der Funktion ist eine detaillierte Überwachung von z.B.: PV-Anlagen oder angeschlossenen Geräte gewährleistet. Neben den Grunddaten der Geräte werden Betriebszustände und Fehlermeldungen in Echtzeit erfasst. Das Modul dient der transparenten Anlagenüberwachung sowie der frühzeitigen Erfassung von Störungen oder Abweichungen im Systembetrieb.
Batteriefunktionen

Eigenverbrauchsoptimierung
Mit der Eigenverbrauchsoptimierung werden selbsterzeugte Energieüberschüsse aus regenerativen Energiequellen gespeichert und genau dann genutzt, wenn wieder Energie benötigt wird. So können Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad erhöht werden.

Physikalische Lastspitzenkappung
Temporäre Leistungsspitzen am Netzanschluss z.B. beim Starten von Maschinen führen zu erhöhten Netzentgelten. Mithilfe des Commeo ECS wird bei der physikalischen Lastspitzenkappung jede auftretende Lastspitze über einem definierten Schwellenwert mithilfe des Batteriespeichers gekappt. Dies hat den Vorteil, dass physische Grenzen wie zum Beispiel ein begrenzter Netzanschluss eingehalten werden.

RLM-Lastspitzenkappung
Bei der Lastspitzenkappung mit registrierender Lastgangmessung wird der verbrauchte Strom über einen Zeitraum von 15min gemessen. Das Commeo ECS sorgt in dem Fall dafür, dass der Wert im 15min Intervall durchschnittlich unter den Schwellenwert gedrückt wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Lastspitze innerhalb des 15-Minuten-Intervalls zeitweise wieder unter den Schwellenwert fällt.
Atypische Netznutzung
Die Zeiten der Hochlastfenster werden vom Netzbetreiber ermittelt und werden für jede Netz- und Umspannebene separat und saisonal für Winter, Frühling, Sommer und Herbst ermittelt. Diese Hochlastzeitfenster können im ECS eingepflegt werden und z.B. durch den Einstz eines Batteriespeichers intelligent vermieden werden.
SoC Reservierung
Mit der SoC Reservierung lässt sich die Kapazität eines Batteriespeichers anteilig für Funktionen zuordnen. So kann beispielsweise 50% der Kapazität der Funktion Eigenverbrauchsoptimierung, 30% der Funktion Lastspitzenkappung und 20% für Ersatzstrom vorgehalten werden.
Manuelles Laden
Die Funktion Manuelles Laden ermöglicht dem Kunden seinen Batteriespeicher manuell mit einer bestimmten Leistung zu laden. Dies ermöglicht beispielsweise das Laden bei günstigen Stromtarifen, wenn ein dynamischer Stromtarif vorliegt.

Schnittstelle EZA-Regelung
Diese Funktion beinhaltet eine integrierte Schnittstelle zu EZA-Reglern. Ein EZA-Regler ist gemäß aktueller Netzanschlussrichtlinien notwendig, sobald Batteriespeicher in Anlagen mit einer Leistung über 135 kW eingebunden werden. Er stellt sicher, dass die Einspeisung netzkonform geregelt wird und unterstützt eine stabile Energieinfrastruktur. Die Sollwert-Vorgabe erfolgt durch den Netzbetreiber parallel zur ECS-Regelung.
Garantiemodus
Mit dem Garantiemodus werden alle vorgegebenen Grenzwerte eines Batteriesystems automatisch eingehalten, sodass die Langlebigkeit unserer Systeme gewährleistet wird.

Netzanschlussleistung erhöhen
Durch den intelligenten Einsatz von Speichersystemen beispielsweise für das Lastmanagement von Ladeinfrastrukturen sparen Sie Kosten beim Ausbau des eigenen Netzanschlusses.
Steuerung & Optimierung
Lastmanagement
Das Lastmanagement ermöglicht die gezielte Steuerung regelbarer Verbraucher, um Netzanschluss und Energieflüsse zu optimieren. Dazu gehören beispielsweise Ladesäulen, Wärmepumpen, Heizstäbe, Klimageräte oder industrielle Maschinen mit Leistungsregelung. Das ECS kann diese Verbraucher abhängig von verfügbarer Erzeugung und Netzlast dynamisch zu- oder abschalten, um Lastspitzen zu vermeiden und die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen.
Nulleinspeisung / Einspeisemanagement
Mit der Funktion Nulleinspeisung wird der Netzanschlusspunkt auf Null geregelt. Eine Netzeinspeisung ist nicht vorgesehen. Beim Einspeisemanagement kann auch eine definierte Einspeiseleistung vorgegeben werden. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass bei PV-Überschuss der Batteriespeicher geladen wird. Falls der Batteriespeicher voll ist, wird die PV-Anlage entsprechend der Vorgaben abgeregelt.
Steuerung von Verbrauchern
Die automatisierte Steuerung von Verbrauchern ermöglicht das gezielte Ein- und Ausschalten einzelner Geräte oder Verbrauchergruppen durch das ECS. Die Aktivierung kann zeit- oder zustandsabhängig erfolgen, beispielsweise bei PV-Überschuss oder definierten Betriebszuständen. Dadurch werden Verbraucher bedarfsgerecht betrieben und der Energieeinsatz im Gesamtsystem optimiert.
Steuerung von Erzeugern
Die automatisierte Steuerung von Erzeugern ermöglicht die gezielte Regelung von Energiequellen wie Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerken. Das ECS kann deren Leistung abhängig vom Energiebedarf, dem Ladezustand des Speichers oder der Netzsituation anpassen. Die Abregelung von PV-Anlagen erfolgt dabei optimiert, wenn überschüssige Energie in den Speicher geladen oder gezielt durch Aktivierung von Verbrauchern genutzt werden kann. Dadurch wird eine effiziente und systemschonende Energiebilanz erreicht.

Time of Use
Funktionen des Energiemanagements können für bestimmte Zeitfenster ein- und ausgeschaltet werden. Ein Beispiel hierfür kann die Kombination von Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenkappung sein. Entsprechend des Verbrauchsverhaltens kann die Lastspitzenkappung nur an Werktagen eingeschaltet sein und an den Wochenendtagen mehr Kapazität für die Eigenverbrauchsoptimierung zur Verfügung gestellt werden.
Dynamische Stromtarife
In der Funktion Dynamische Stromtarife werden die Strompreise von verschiedenen Stromanbietern abgerufen und klassifiziert in Lade-, Niedrig-, Mittel- und Hochtarif. So wird automatisch entschieden, wann der Batteriespeicher aus dem Netz oder der PV geladen, entladen oder pausiert wird – genau dann, wenn es wirtschaftlich am sinnvollsten ist.
Dyn. Auslastungsüberwachung
Die dynamische Auslastungsüberwachung erfasst in Echtzeit die aktuelle Belastung von Leitungen, Verteilungen und Transformatoren. Bei drohenden Engpässen kann das ECS durch gezielte Steuerung von Erzeugern, Speichern oder Verbrauchern gegensteuern, um Überlastungen zu vermeiden. Dadurch wird die Netzstabilität erhöht und eine sichere sowie effiziente Betriebsführung gewährleistet.
Modbus Schnittstelle
Über die Modbus-Schnittstelle können externe Steuerungen bestimmte Betriebsdaten auslesen und Steuerungsvorgaben an das ECS übertragen. Hierzu kann bei Bedarf eine separate technische Beschreibung zur Verfügung gestellt werden.
Ladepark-Management

Einbindung AC-Ladesäulen
Die Steuerung von AC-Ladesäulen ermöglicht eine intelligente Regelung der Ladeleistung im Zusammenspiel mit Erzeugung, Speicher und Netzanschluss. Das ECS überwacht den Ladevorgang und kann die Leistung dynamisch anpassen, um PV-Überschüsse optimal zu nutzen und Lastspitzen zu vermeiden.
Einbindung DC-Ladesäulen
siehe Einbindung AC-Ladesäulen
RFID-Kartenverwaltung und Regelstrategien
Über die RFID Kartenverwaltung können Nutzer angelegt werden für jede im ECS eingebundene RFID-Karte erstellt werden. Des Weiteren können Regelstrategien wie zum Beispiel das priorisierte Laden für bestimmte RFID-Karten oder ausschließliches Laden bei PV-Überschuss integriert werden.
Autorisierung Anbindung OCPP
Das ECS unterstützt die Anbindung von Ladesäulen über das Open Charge Point Protocol (OCPP). Über diese Schnittstelle können Authentifizierungen, Ladedaten und Steuerbefehle bidirektional ausgetauscht werden. Damit lassen sich externe Backend-Systeme, Abrechnungslösungen oder übergeordnete Leitstellen nahtlos integrieren und ein einheitliches Last- und Zugangsmanagement realisieren.
Systemverwaltung & Konfiguration
Technikeransicht & Störmeldemanagement
Mit der Technikeransicht können Status und Logs von eingebundenen Geräten erfasst werden, welche zur Fehlerbehebung genutzt werden können. Des Weiteren ist die Einstellung von Regelparametern und -funktionen möglich.
Alarmierung & Meldesystem
Mit dem Meldesystem können Systemausfälle über eine hinterlegte E-Mailadresse gemeldet werden, sodass eine schnelle Fehlerbehebung erfolgen kann.
Nutzerverwaltung
Im ECS lassen sich Nutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen anlegen, sodass die Zugänglichkeit für bestimmte Funktionen begrenzt wird.
Nachhaltigkeit
Export von CSRD Reportingdaten
Mit der Exportfunktionen können von Energiemanagement erfasste Daten exportiert werden und so mit anderen Tools weiter analysiert und ausgewertet werden. Diese sind zum Beispiel für das CSRD-Reporting relevant.

CO₂-Fußabdruck
Durch das detaillierte Reporting Ihres energetischen Fußabdrucks ermöglichen wir es Ihnen, belastbare Aussagen über den CO2-Fußabdruck Ihres Strommixes zu treffen und somit nachhaltige Entscheidungen zu unterstützen.

Strommix
Das ECS stellt den Energiefluss im Unternehmen transparent dar und zeigt, aus welchen Quellen der verbrauchte Strom stammt. Durch die Aufschlüsselung nach Eigenverbrauch, Netzbezug und erneuerbarer Erzeugung erhalten Anwender eine klare Übersicht über ihren Strommix und können Optimierungspotenziale gezielt identifizieren.
Backup & Ausfallsicherheit

Ersatzstrom
Im ECS wird die Einbindung ersatzstromfähiger Wechselrichter unterstützt. Es kann ein SoC Bereich des Batteriespeichers definiert werden, der für die Ersatzstromfunktionalität vorgehalten wird und nach Entladung direkt wieder vollgeladen wird.
USV
Die USV-Funktion (unterbrechungsfreie Stromversorgung) gewährleistet eine nahtlose Umschaltung auf Inselbetrieb ohne Unterbrechung der Energieversorgung. Mithilfe geeigneter USV-fähiger Wechselrichter kann der Übergang vom Netzbetrieb in den Inselbetrieb verzögerungsfrei erfolgen. Das ECS überwacht dabei kontinuierlich die Erzeugungsleistung, um im Inselnetz eine Überladung des Batteriespeichers zu verhindern und die Stabilität der Versorgung sicherzustellen.
Abrechnung
Mieterstrom
Die Mieterstromfunktion ermöglicht die Erfassung und Aufschlüsselung des Energieverbrauchs innerhalb eines Gebäudes oder Areals. Das ECS ermittelt den Gesamtverbrauch sowie den Verbrauch der einzelnen Parteien und stellt dar, aus welchen Energiequellen dieser stammt.
Allgemeine Abrechnung
Anbindung an Ihre Software. Nutzen Sie die Möglichkeit automatisierter Abrechnungen dank direkter Vernetzung Ihrer Energiequellen mit Buchungs- und ERP-Systemen.
Ladesäulenabrechnung
Informationen auf Anfrage

























